Gartentipps für den Monat Oktober

Herbstzeit ist Pflanzzeit

Wenn Ende September Anfang Oktober die ersten Nachtfröste auftreten, dann beginnt die Pflanzsaison. Die laubabwerfenden Gehölze sind dann ausgereift und können gerodet werden. Somit ist dann das Angebot in den Baumschulen wieder komplett. Egal ob Heckenpflanzen wie Thuja (Lebensbaum) oder Ligustrum (Liguster) als auch das komplette Sortiment von Obstgehölzen.

Bei der Auswahl der Obstgehölze achten sie bitte darauf so genannte Nachbauschäden zu vermeiden. Das heißt es soll immer ein Wechsel von Stein- und Kernobst erfolgen. Da wo ein Apfel oder eine Birne gestanden hat darf jetzt nur eine Kirsche oder Pflaume oder Pfirsich stehen. Umgekehrt dann genauso. Er reicht auch nicht einfach nur das Pflanzloch etwas größer zu machen und den Boden auszutauschen. Als Faustregel kann man sagen, das dass Wurzelsystem des alten Baumes genau so groß ist wie die Krone des Baumes. Demzufolge sind die abgegeben Enzyme des alten Baumes auch dort im Boden und können den nachfolgenden Baum schädigen. Das heißt er wächst nicht richtig, blüht kaum und trägt dem entsprechend auch weniger bis gar kein Obst.
Auch bei dem Beerenobst sollte man einen anderen Standort wählen, wenn eine Neupflanzung notwendig wird. Bei der Pflanzung von Rosen (Wurzelware ab Ende Oktober im Handel) muss genauso verfahren werden. Außerdem liebt die Rose einen schweren Boden (Lehm) und einen sonnigen Platz. Auch auf die Blattgesundheit bei Rosen sollte man achten.

Sowohl zu Fragen der richtigen Auswahl an Sorten sowie zum richtigen Standort für die Pflanzen, bekommen sie Auskunft in einer guten Baumschule mit Fachpersonal, das sie gern berät.

Viel Spaß im Garten und bei der Planung wünscht
Silvia Tänzler
Güstrower Baumschulen.

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